Dekanat stellt Schutzkonzept vor

Dekan Ivo Huber und Eva Bauer präsentieren das Schutzkonzept des Dekanats Markt Einersheim
Bildrechte Dekanat Markt Einersheim

Das Evangelisch-Lutherische Dekanat Markt Einersheim hat im Juni 2026 ein umfassendes Schutzkonzept zur Prävention von sexualisierter Gewalt fertiggestellt. Ziel ist es, Menschen in allen Bereichen des kirchlichen Lebens wirksam vor Grenzverletzungen und Übergriffen zu schützen.
„Das war eine Menge Arbeit, ist aber unerlässlich und wichtig“, betont Dekan Huber. Mit dem nun vorliegenden Schutzkonzept erfüllt das Dekanat nicht nur die Vorgaben der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, sondern setzt vor allem ein Zeichen für Aufmerksamkeit, Verantwortung und gelebte Fürsorge.

Die Erarbeitung des Konzepts begann mit einer Risiko- und Potentialanalyse. Dabei wurden gemeinsam mit Mitarbeitenden aus verschiedenen Bereichen konkrete Gefährdungssituationen identifiziert: Wo besteht ein erhöhtes Risiko für Übergriffe? Welche Schutzmaßnahmen sind nötig und praktikabel? Ein wichtiger Bestandteil des Prozesses war die Beteiligung verschiedener Blickwinkel, Perspektiven und Erfahrungen. Die über mehrere Monate andauernde Arbeit am Schutzkonzept führte zu wichtigen Erkenntnissen und zielführenden Ideen.

Das nun vorliegende Schutzkonzept umfasst neben klaren Verhaltensregeln auch verbindliche Standards für Schulungen für haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende sowie ein strukturiertes Verfahren für den Umgang mit Verdachtsfällen. Es ist kein einmaliger Abschluss, sondern ein wachsendes Instrument, das regelmäßig überprüft und weiterentwickelt wird. „Wir wollen, dass unser Dekanat ein Ort für alle ist, an dem Achtsamkeit, Respekt und gegenseitige Verantwortung zum gelebten Alltag gehören“, sagt Dekan Huber.

Das Schutzkonzept kann auf Wunsch im Dekanatsbüro in Markt Einersheim sowie auf der Homepage des Dekanats eingesehen werden.