Einladung zum Weltgebetstag 2026 aus Nigeria

Am Freitag, den 6. März 2026, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus Nigeria. „Kommt! Bringt eure Last.“ lautet ihr hoffnungsverheißendes Motto, angelehnt an Matthäus 11,28-30. Sie sind herzlich eingeladen, am Freitag, 6. März 2026 einen der ökumenischen Weltgebetstag-Gottesdienste in Ihrer Nähe zu besuchen. 

19.00 Uhr Gemeindehaus Krautostheim
19.00 Uhr evang. Gemeindehaus Sugenheim 
19.00 Uhr Kirche St. Leonhard Bullenheim 
19.00 Uhr Dorfkirche Possenheim 
19.00 Uhr im kath. Pfarrsaal Markt Bibart 
19.00 Uhr im kath. Pfarrzentrum Scheinfeld 
19.00 Uhr im Gemeindehaus Markt Taschendorf 
19.00 Uhr im Gemeindehaus Kleinweisach

Kommt! Bringt eure Last. 

Nigeria ist mit über 230 Millionen Menschen das bevölkerungsreichste Land und vereint über 250 Ethnien mit mehr als 500 gesprochenen Sprachen. Die drei größten Ethnien sind Yoruba, Igbo und Hausa, aufgeteilt in den muslimisch geprägten Norden und den christlichen Süden. Außerdem hat Nigeria eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit, 97 Prozent sind jünger als 65 Jahre. Dank der Öl-Industrie ist das Land wirtschaftlich stark, mit boomender Film- und Musikindustrie. Reichtum und Macht sind jedoch sehr ungleich verteilt. 

Das Motto des Weltgebetstags, umgesetzt von der nigerianischen Künstlerin Gift Amarachi Ottah, erzählt von Hoffnung, aber auch von Bedrohung und Sorgen des Alltags. Nigeria ist ein mit vielen Kulturen, Sprachen und Religionen, aber auch mit Spannungen und blutigen regionalen Konflikten. 

In Nigeria werden Lasten von Männern, Kindern vor allem aber von Frauen auf dem Kopf transportiert. Doch es gibt auch unsichtbare Lasten wie Armut und Gewalt. Das facettenreiche Land ist geprägt von sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen. Islamistische Terrorgruppen wie Boko Haram verbreiten Angst und Schrecken. Die korrupten Regierungen kommen weder dagegen an, noch sorgen sie für verlässliche Infrastruktur. Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie und Klimawandel führen zu Hunger. Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt sind die Folgen all dieser Katastrophen. 

Hoffnung schenkt vielen Menschen in dieser existenzbedrohenden Situation ihr Glaube. Diese Hoffnung teilen uns christliche Frauen aus Nigeria mit – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Sie berichten vom Mut alleinerziehender Mütter, von Stärke durch Gemeinschaft, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen.